Abschluß und Rückblick

Sonntag, 30.10.2016

Eigentlich wollten wir einen außerordentlichen Beitrag, Film, mit Manfred Krug anschauen. Das Fernsehprogramm gab auf Phönix 2 Beiträge zu Schottland und den Hebriden her. Ist ja fast das Gleiche. Mit diesen wunderbaren Erinnerungen an die unvergeßliche Reise in 2015 auf die äußeren Hebriden, ist uns klar geworden, dass wir den "Isle of Wight" Blog noch nicht abgeschlossen haben. Und bevor wir neu dorthin aufbrechen möchten wir Altes erst abschließen.

Also hier zum Abschluß "Isle of Wight März 2016" Es war ein tolles Erlebnis und wir möchten das im nächsten Jahr wiederholen. Die Erfahrung einen Inselurlaub nur mit einem Rucksack bewaffnet, ohne Auto, allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln, sprich Bus, hat bei uns nachhaltigen Eindruck hinterlassen. smileWenn wir Fragen hatten und ein Busfahrer wußte mal nicht gleich Bescheid, hat er den Nächsten gefragt und so wir blieben nie ohne Antwort! Entgegen vielen England Klischees hatten wir hervorragendes Wetter: viel Sonnenschein, viel Wind und keinen Regen! Da wir keinen Schauer erlebt haben, weder vor, nach noch zwischen 2 Schauern waren wir zufrieden. Die Busverbindungen waren sehr gut und immer auf Newport ausgerichtet. Wenn man das System verstanden hat, ist alles o. k. Unvergeßlich gemacht hat diesen Urlaub nicht zuletzt das so liebevoll eingerichtete Feriencottage mit den sehr netten Gastgebern Dorothy und Richard. Bei der Ankunft hat Richard uns mit Taschenlampe bewaffnet am Bus abgeholt und bei der Rückreise hat er sich nicht nehmen lassen, uns zur Pier der Fähre zu bringen. Ausserdem bekamen wir am Ankunftsabend gelbe Warnwesten ausgeliehen, so dass wir  jederzeit auch im Dunkeln dem Ruf ins PUB "Horse and Groom" folgen konnten.

Wir würden unsere Eindrücke der Isle of Wight gerne vertiefen und erweitern und können sie als Reiseziel nur bestens empfehlen 

19.März 2016, letzter Tag und Schlammschlacht

Sonntag, 20.03.2016

Trotz Schlammschlacht schlägt mein Herz für Britannien ?

Auch heute früh kitzelte kein Sonnenstrahl. Aber wir kitzelten uns gegenseitig.  Der übliche Samstagmorgen-Hausputz und endlich konnten wir wieder in  die Wanderstiefel einsteigen. Die Wahl der Route fiel uns schwer . Am letzten  Tag muss man sich für einen  Favoriten entscheiden. Und ab geht es von Zuhause aus zur Bushaltestelle. An den Flaschencontainern wurden erst mal Spuren beseitigt. Die Bottlebank befindet sich direkt an unserem Haus- und Hofpub. Dann  fiel uns ein Wanderschild ins Auge und wir kamen überein , Claus ' s Wunsch umzusetzen und noch einmal Richtung Yarmouth zu marschieren.? Gleich am 2. Überstieg haben sich Feuchtgebiete aufgetan. Über Wiesen und Felder zog sich der Weg bis zum Flussdelta des Newton River hin. Leider haben wir keine Foto Doku der hervorragenden Infrastruktur der Bretterwege und im schlamm liegende Moorings gemacht. Für unsere Segelfreunde: mit unserem Fernglas konnten wir sehr schön beobachten wie lange man um eine Mooring herumtanzen kann, ohne festzumachen.  Es waren offensichtlich Ausbildungdsboote, die dort unterwegs waren und im geschützten Rahmen eine Mittagspause eingelegt haben. Danach machten wir uns voller Tatendrang auf den weiteren Weg und nach ca. 250m tat sich eine Schlammlandschaft auf, die wir unter Einsatz unserer Bekleidung, Gesundheit und Unversehrtheit gemeistert haben. Es war der Schlammschlacht 1. Teil und noch viele weitere folgten. Am guten Schluss sahen wir aus wie Ferkes. Die entsprechenden Bilder folgen. 

So schlammig der Weg war, er war sehr abwechslungsreich und bot uns viele unterschiedliche Ausblicke.   

Irgendwann verlor Ruth Anna die Geduld?? Sch.... Schlamm, wie sehen  wir aus??? Die Hosen bis zu den Knien besprackert, von den Schuhen nicht zu sprechen. Irgendwann haben wir den Teil des coastal Path abgebrochen und haben uns einen Weg zur nächsten Bushaltestelle gesucht. Damit waren wir dann erfolgreich. Über unseren Village Shop im Nachbarort, Shallfleet, ging es dann auf einer Wenzler'sche Abkürzung zum Cottage. Schuhe säubern, Kaffee aufbrühen und Bank Richtung Sonne stellen, so kam die Welt wieder in Ordnung.         

Nach einer Regenerierung kam der Magnetismus in Gang. Horse and Groom( unser Haus Pub )  riefen und nachdem wir uns von unseren Hausleuten verabschiedet hatten, hörten wir den Ruf sehr gerne und folgten der Einladung an einen vorreservierten Tisch für 2 Personen. Zum Abschied haben wir uns verwöhnen lassen. Jetzt sitzen wir hier und lassen diese wunderbare Woche im Geiste an uns vorrüberziehen. Das Resultat folgt in den nächsten Tagen ?☺.       

18.März 2016 Tennyson trail

Samstag, 19.03.2016

Heute morgen haben uns erstmals keine Sonnenstrahlen wachgekitzelt. Der Himmel war bedeckt und da kein  Regen gemeldet war haben wir beschlossen heute mal direkt von unserem Cottage loszugehen um eine Wassermühle zu besichtigen. Es ist die letzte Mühle, die auf der IOW noch in Betrieb ist. Schnell haben wir den richtigen Einstieg gefunden auf den ausgeschilderten Wanderweg. In ganz England gibt es sog. "public right of way". Das bedeutet, das die Wanderer auf diesen Wegen gehen dürfen, auch wenn sie über privaten Grund  führen. Diese Wege sind mit grünen Schildern ausgezeichnet und sind in guten Wanderkarten verzeichnet. Wir haben uns für die IOW eine Karte von "ordnance survey" gekauft und haben wieder mal erlebt, dass es eine gute Investition war.☺ Leider war die  Mühle  noch nicht zur Besichtigung geöffnet, da wir in der absoluten Vorsaison hier sind. Unser Weg führte uns dann  weiter in Richtung Newport und zwar auf dem Tennyson trail. Eine sehr ausgedehnte Wanderung während der wir  uns  an der lieblichen Landschaft der IOW satt sehen konnten. In Newport angekommen, haben wir uns auf die Suche begeben nach dem schon lange ersehnten tearoom. Und tatsächlich sind wir fündig geworden, zumindest in 50% der Angelegenheit. Ein kleines Cafe, wirklich im Sinne des Wortes, in dem wir sehr leckere hausgemachte Sandwich und Toast gegessen haben. Neben der eigenen Bäckerei haben sie auch den Kaffee selbst geröstet. Es war also im besten Sinne Homemage cooking. Gleich nebenan gibt es ein Fischgeschäft und da Freitag war, haben wir uns mit  2 Schollenfilets versorgt. Zuhause angekommen haben wir den Grill angeschmissen. Hierzu gibt es zu sagen, dass in unserem super ausgestatteten Cottage ein Gasherd vorhanden ist, der obenauf 4 FLammen hat und der Ofen in Grill und Backofen unterteilt ist. Eine sehr feine Angelegenheit, die wir in den Cotswolds schon einmal erlebt haben. Sauber, flott und einfach in der Handhabung.   Dann ist leider unser vorletzter Tag schon zu Ende.

 

17.März 2016, Ventnur und wieder coastal path

Donnerstag, 17.03.2016

Unser heutiger Tag führte uns mit dem Bus in den Südosten der Insel nach Ventnur und von dort zu Fuß nach Bonchurch zu eine Pottery. Wir haben dort etwas bestellt, was uns nach Fertigung zugeschickt wird. Und da die Potter schon an der Küste liegt, haben wir unseren Weg von dort auf dem coastal  Path weitergeführt. Ein wunderschöner Weg in Teilen sehr verwunschen und wild  romantisch. Auch hier hat der Winter Spuren hinterlassen. In dieser Gegend finden wir immer noch Häuser, manchmal sogar richtige Wohnanlagen. Wir gewinnen den Eindruck, dass eine Reihe besser verdienender Leute hier ihre Feriensitze, -Residenzen haben. Und jetzt eine Woche vor Ostern werden die Häuser und Grundstücke aufgemöbelt für den Ansturm der Osterbesucher. Wir sind froh in der Zeit vor dem ersten Ferienansturm hier zu sein. Immer wieder begegnen uns Leute auf den Wanderwegen und doch sind wir abschnittsweise alleine unterwegs. Dazu ein herrlich sonniger Tag heute und mitunter geraten wir beim Bergauf bergab ins Schwitzen, das ich tatsächlich nur kurzärmelig  bekleidet unter der soft Shell Jacke wandere.

Auf unserer heutigen Tour treffen wir auf 2 Kirchen aus dem 11.Jh., das ist wirklich beeindruckend. Diese Kirchen  erscheinen  friedlich und haben etwas Heiliges an sich. Wir wagen nicht einmal daran zu denken welche Temperaturen im Winter in den Kirchen herrschen. In dieser Kirche GB gab es früher sogar Wandmalereien, Reste davon sind noch zu  sehen. Danach ging es zu einem Craft Center. Der Flyer    gab schon einiges her leider haben nicht alle Aussteller diese Qualität auch wiedergegeben. Schade. Danach ging es mit dem Bus aber nach Hause. Hier gab es Tee, leckeren Kuchen und eine Couch. Jetzt machen wir uns noch einen schönen Abend. Dann bis morgen.  

16. März 2016, coastal Path

Mittwoch, 16.03.2016

Der Plan für heute sah vor, den Bus um 10.30 Uhr nach Freshwater Bay zu nehmen. Wir "alte Bushasen" sahen jedoch nur noch die Rücklichter. Also haben wir die 2. Variante genommen und kamen immer noch früh am Ziel an. Der 7er Bus fährt in 2 unterschiedlichen Varianten. Start und Ziel sind immer gleich, aber ab einem bestimmten Punkt fährt er einmal so herum und der nächste Bus fährt andes herum. Der coastal Path hat im vergangenen Winter offensichtlich heftig gelitten. Da wird der National Trust in diesem Sommer einiges zu tun haben um die Zugänge zum Strand wieder herzurichten. Die größten Abschnitt auf der IOW sind im Eigentum des National Trust. Um alle Projekte in Schuß zu halten sucht die Organisation jedes Jahr  Volunteers. Auch wir haben versucht das für uns einmal zu organisieren. Der Hintergrund war  die Verbesserung der Sprache und der persönliche Kontakt. Sprich, learning by doing. Das man dafür auch noch etwa 150£ pro Woche mitbringen muss, hätten wir gerne in Kauf genommen. Ebenso wie die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften, z. B. Scheune. Leider werden die Aktionen für unsere Urlaubsplanung  zu kurzfristig bekannt gegeben. Es wäre also purer Zufall, wenn so ein Einsatz für uns zum Tragen käme, schade.         

Weiter zum heutigen Tag,  der Zugang war sehr einfach zu finden und so sind wir munter los marschiert.  Der Wind blies manchmal recht ordentlich und wenn er nachließ und die Sonnenstrahlen uns einheizten, dann war es sogar richtig warm. Nach einer halben Stunde sind wir über eine Leiter zum Strand runter gegangen uns haben unseren Weg dort für 2 Stunden fortgesetzt. Herrlich, immer schlugen die Wellen an unserer rechten Seite an den Strand und auf der linken Seite begleiteten uns die Kalkfelsen in den unterschiedlichsten Farben.    Irgendwann sind wir wieder auf die Klippen gestiegen um unseren Weg oben fortzusetzen. Wir haben uns die nächste Ortschaft gesucht und uns nach der Busverbindung erkundigt. Zurück in Newport, der Drehscheibe der Busverbindungen haben wir uns erstmal nach einem Tearoom umgeschaut. Leider stellen wir fest, dass das zumindest hier eine aussterbende Institution ist. SCHADE. Auf dem Heimweg haben wir dann eine Wenzler'sche Abkürzung genommen. Der Wind frische richtig auf, die Sonne verzog sich und wir waren froh in unserem Cottage angekommen zu sein. Heute gab's Lammkoteletts, vom Chef pers. zubereitet☺?☺?☺Hmmmmmm, schmeckt das lecker. Jetzt lassen wir den Abend noch mit einem spannenden Schmöker ausklingen und morgen geht's auf zu neuen Taten.  

15.März 2016, Mottistone

Dienstag, 15.03.2016

Auf unserer gestrigen Busfahrt entdeckten wir ein kleines Örtchen, Calbourne, von dem aus wir heute eine Tour zum Mottistone Manor unternehmen. Auch heute erleben wir wieder einen sehr freundlichen Busfahrer, der uns an der goldrichtigen Stelle rauslässt. Unsere Richtung führt uns ins Tal und wir kommen in die Winkelstreet. Diese Stelle ist auf der Karte mit einem Sternchen gekennzeichnet, das bedeutet ansehen!  Ein liebliches Bild mit Cottages an einem Bach gelegen, England's Landleben pur, geeignet für einen Barneby, der bekanntlich alle Fälle löst. Solche Bilder sehen wir auch in Mottistone und Brighstone.  Leider fehlt der von uns ersehnte Tearoom?und so kehren wir in's "Three Bishops" auf ein Sandwich ein. Der obligatorische Besuch eines Tearooms in England mit clotted Cream und Scones muss leider aufgeschoben werden. Mit dem Bus geht's weiter zur uns bereits bekannten Alum Bay, dort Umstieg in unseren 7er Bus und nach 10 Minuten sind wir fast zu Hause. Nachdem wir heute schönstes Wetter mit viel Sonnenschein hatten, zieht sich der Himmel nun zu und es wird empfindlich kühl. Wir freuen uns auf den leckeren Zitronenkuchen unserer Hausmutter mit heißem Tee und heiligem Wasser, genossen auf dem gemütlichen Sofa. Dazu gab's einen BBC Bericht über die Wallisische Küste.

Urlaub ist schön!! ? 

13. März 2016, Ostküste

Dienstag, 15.03.2016

Frisch gestärkt starten wir mit dem Bus nach Newport um von dort weiter zur Ostküste zu fahren. Die Busse  sind auffallend pünktlich inkl. der Anschlussbusse. Wir sind erstaunt, wie groß die Städte hier sind und wundern uns über die Geschäftigkeit. Leider verpassen wir in Shanklin den richtigen Ausstieg und so beschließen wir weiter bis Ryde zu fahren und uns dort neu zu orientieren. Ein wenig an der Strandpromenade auf und ab und nachdem wir bei der Landung eines Hoovercraft Bootes Opfer eines Sandsturmes wurden, entscheiden wir uns für eine Stadtbesichtigung. Wenn schon Stadt in England, dann auch Fisch and chips. Nach dem Seniorenteller waren wir pickepacke voll. Jetzt sind wir schon routinierte "Bushasen". Alles prima, ab nach Hause, diesmal keine magnetischen Wirkungen, gemütlich auf's Sofa und geschmökert. Schließlich haben wir Urlaub. 

13.März 2016, Needles

Dienstag, 15.03.2016

Heute fahren wir mit unserer Buslinie bis Endstation nach Alum Bay.  Hier gibt es ein Familienvergnügungscenter. Ein Sessellift bringt in der Saison Besucher nach unten zum Strand. Wir sind in der Vorsaison hier und es wird alles noch hergerichtet. Frisch gestrichen und gewienert, ab Ostern wird hier der Bär am steppen sein. Gut das wir jetzt hier sind. Zu Fuß gehen wir einen Treppenweg  zum Strand hinunter und bestaunen die Vielfarbigkeit der Kalkwände. Es sollen 25 Farben sein. Der Wind pfeift uns um die Ohren. Die Temperaturen sind ca. 10 Grad und die Sonne wärmt uns ganz schön. Wir Suchen uns beim Weitergehen ein lauschiges Picknick Plätzchen und finden es in einer Kulle. Dort lassen wir uns nieder, stärken uns mit Obst, Haferkeksen und Tee und runden das Ganze mit einem Nickerchen ab. Herrlich? Weiter   führt unser  Weg zum Tennysdale Monument. Es ist ein steinernes Kreuz und ragt hoch auf einer Hochebene über den Klippen auf und gibt uns einen herrlichen Rundumblick über die gesamte Landspitze. Wir entscheiden uns für den Weg zurück nach Yarmouth über Freshwater. Den Abschluss bildet der Weg entlang des Flusses Yar mit einer Vielfalt Wasservögeln. Gerne würde ich noch einmal hierhin zurück kommen und die Vogelwelt beobachten. Es soll hier "Kingfisher" geben und die würde ich zu gerne einmal sehen. Der Bus bringt  uns zurück und wir steigen an "unserem" Pub, dem Horse and Groom aus. Wie von einem Magneten werden wir hineingezogen und können uns nur schwer für eine Biersorte  entscheiden, schließlich gibt es hier kein Stauder. Aber mit einem real Ale liegt man nicht verkehrt. Der Heimweg dient der Verdunstung. Zu Hause angekommen geniessen wir die wohlige Wärme des Cottages,  zu Essen gibt es auch und zum Nachtisch ein heiliges Wasser?

 

13. März 2016, Sunnyside

Dienstag, 15.03.2016

Sunnyside macht seinem Namen alle Ehre. Morgens kitzeln uns die Sonnenstrahlen an der Nase und laden uns ein, einen wunderbaren Tag auf der IOW zu verbringen. Wir haben uns bei der Ankunft ein 7 Tage Busticket gekauft. Es kostet 24 £. Dafür können wir  überall auf der Insel herumfahren. Alle Linien führen nach Newport und von dort kann man dann in alle Richtungen fahren. Die Busse fahren sehr häufig, mindestens alle halbe Stunde und wir haben die Erfahrung gemacht, das die Linien als AnschlußLinien fahren. Sehr gutes System.  

12. MÄRZ 2016, Portmouth, Wight

Montag, 14.03.2016

Portmouth ist eine lebendige Hafen- und Universitätsstadt, ausserdem Heimathafen der königlichen Marine. Baulich hat sich in den letzten Jahren wohl einiges getan, die Bilder sprechen für sich

Nach kürzester Wartezeit konnten wir auf die Fähre und waren auch im Nu drüben. Claus hatte alles bestens vorbereitet und die Busfahrplaene ausgeruckt. Vom Anleger kann man zu Fuß über die Seebrücke oder mit einer altertümlich anmutenden Bahn für 1,40£ pro Nase zum Busbahnhof. Schnell war der Bus gefunden und nach wenigen Minuten ging der vorletzte Teil der Fahrt los.  Erst Bis Newport, der Drehscheibe des ÖPNV der IOW. Claus hatte schon ausbaldowert  welche Linie uns nach Ningwood  bringen würde. Nur der Name der Haltestelle fehlte noch. Auch hier trafen wir wieder auf einen hilfsbereiten Busfahrer, der im Handumdrehen bei seinen Kollegen in Erfahrung brachte, wo wir aussteigen müssen.

An dieser Stelle weißen wir darauf hin, wieviel gute Informationen man im Vorfeld einer Reise aus dem Internet besorgen kann.  Und bei dieser Anzahl an wirklich hilfsbereiten, freundlichen Leuten, können wir nur feststellen: Deutschland ist in Teilen eine Servicewüste.

Im stockdüstern hält der Busfahrer an entsprechender Stelle sein Gefährt an und lässt uns aussteigen. Das angebotene Salbei Lutschbonbon für den oder gegen den Husten nahm er nicht an, bedankte sich herzlich, so wie wir. Nun standen wir da mit unseren Rucksäcken?. Sollten wir jetzt Klingelmännchen machen um das richtige Haus zu finden? Wir entschieden uns für die Handyvariante. Innerhalb von 5 Minuten war derVermieter da und hat uns abgeholt. Claus meldete sich am Telefon mit Mr. Wenzler, diese Förmlichkeiten sind hier nicht so gefragt. Frei nach dem Motto," you can say you to me", sagte der Vermieter, my name is Richard and your's?

Am Ende dieses langen, abwechslungsreichen Tages kam die Super Überraschung ☺?☺unser Feriencottage: SUNNYSIDE Wir beide haben so etwas Schönes noch nicht bezogen. British cottage pur, liebevoll mit allen Details, die wir uns denken konnten von Deborah eingerichtet und für uns vorbereitet. Es war ein Gefühl, wie nach Hause kommen. Ein selbst gebackener fruchtiger Zitronenkuchen, ein Körbchen gefüllt mit Brot, Keksen, Apfelsaft, Bier, Butter und Milch im Kühlschrank erwarteten uns. Rucksäcke abstellen und auf ins nächstgelegene Pub, das "Horse and Groom", etwas Warmes braucht der Mensch. Bei offenem Feuer, Bier und leckerem Essen fühlten wir uns angekommen. Himmlische Ruhe und stockfinstere Nacht taten nach dem langen Tag ihr Übriges. 

 

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